Ja ja, man soll es ja nicht machen aber manchmal siegt dann die Neugierde oder der Drang, Bleeding Edge zu sein ;o). Außerdem gilt es als implizites Gesetz von OpenSource, dass man sich an der Fehlersuche beteiligen soll.
Nachdem ich gestern las, dass die aktuelle Beta (build 81) von Java Mustang aka JSE 6 einen neuen Reifegrad erreicht habe, musste ich sie natürlich installieren.
Zu meinem Erstaunen heute morgen ließ sich der aktuelle Eclipse 3.2 RC 1 (dessen finale Version, mit dem Callisto genannten simultanen Relase veröffentlicht wird) nicht mehr starten.
Gebe ich als virtuelle Maschine die standard Java Umgebung an (JSE 5) läuft Eclipse 3.2 RC1 einwandfrei. Der Milestone 5 von Eclipse 3.2 der sich als Arbeitversion auf der Platte befindet läuft aber mit der Java beta.
Vielleicht ein wenig speziell dieses Problem, aber mit der ersten public Beta von Java 6 lief auch Eclipse 3.2 RC1 einwandfrei.
Update: Der aktuelle Eclipse 3.2 Release Candidate 4 lässt sich wieder ganz normal mit Java SE 6 (“Mustang”) Beta starten.
Seit ein paar Tagen ist der erste Release Candidate für Eclipse 3.2 und die komplementären Pakete, die als Callisto bezeichnet werden, verfügbar. Für das Callisto Komplettpaket (Eclipse SDK plus zehn wichtige Erweiterungen) gibt es keinen zusammen gefassten Download mhr, vielmehr muss man sich die Pakete, die man nutzen möchte selbst downloaden.
Der erste Eindruck ist sehr gut, Eclipse scheint nochmals einen Tick schneller geworden zu sein und die einzelnen Plugins haben dezente aber sinnvolle Erweiterungen erfahren. Auch optisch gibt es einige neue Elemente die Eclipse / RCP noch “attraktiver” machen.
Meine tagtäglich benutzte Sammlung aus Plugins läuft einwandfrei unter diesem Release, wobei ich sagen muss, dass ich schweren Herzens Xored Trustudio durch phpEclipse ersetzt habe, da die Zukunft von Trustudio momentan nicht allzu gut aus sieht (und Trustudio unter Eclipse 3.2 immer Schwierigkeiten gemacht hat).
Eine richtungsweisende Erweiterung für Eclipse / SWT hat das Apogée Projekt als Nebenprodukt herausgebracht. Das Apogée Projekt versucht auf Basis der Eclipse RCP (Rich Client Platform) ein Next Generation ECM (Enterprise Content Management) System mit gescheitem Desktop GUI für das Backend zu etablieren.
Im Rahmen der Entwicklungsarbeit ist die Apogée SWT XForm Enginge entstanden. Dabei handelt es sich um eine Engine, die dynamisch aus XForm XML Dateien SWT Formulare erstellt. Das Besondere dabei ist, dass die Eingaben in den SWT Formularen gegen ein XML Schema validiert werden können.
Langfristig interessant wird dabei sein, dass es zur Definition von SWT Formularen reicht, eine XML Datei (eben XForms) zu verwenden und dass Formulardefinitionen sowohl für Thin Clients und Rich Clients nur einmal deklarativ erstellt werden müssen.
Weitere Informationen zur SWT XForm Engine findet sich hier ebenso die Links zur Dokumentation und SVN Repository.
Neben Macromedia / Adobe Flex, das in der Version 2 frei verfügbar sein wird, gibt es ja auch noch das veritable OpenLaszlo als Alternative. Welcher Lösung man den Vorzug geben will muss jeder für sich entscheiden — beide Lösungen haben Vor- und Nachteile. Beide arbeiten ähnlich mit deklarativem XML für die Beschreibung des GUI und mit einer Scriptsprache für die GUI-Logik. Für beide Technologien gibt es eine IDE auf Eclipse Basis, wobei die Flex IDE deutlich fortgeschrittener und vollständiger ist — sie wird aber auch etwa $ 1000 kosten im Unterschied zur Laszlo IDE die frei verfügbar ist.
Bei Flex 2 scheinen die Komponenten wesentlich ausgereifter und schneller zu sein, was aber durch einen neuen Flashplayer erkauft wird, den es bis jetzt nur als Beta gibt und der auch seine Zeit benötigen wird um die proklamierte Ubiquität von Flash zu erreichen.
OpenLaszlo basiert auf Java-Script, das Erlernen von Action Script entfällt also. Auch rendert OpenLaszlo auch für ältere Flash Versionen mühelos.
Was aber OpenLaszlo als Vorteil mitbringt, dass es nicht auf Flash als Ausgabeformat festgelegt ist. In einer kommenden, nahen Version wird OpenLaszlo aus den Sourcen neben Flash auch DHTML und AJAX basierte Seiten erzeugen können. Die Beispiele sind verblüffend, beide Versionen gleichen sich fast vollständig, nur in einem Fall eben ohne(!) Flash und auch ohne proprietäres Plugin >> sehr cool!
Schon etwas älter, aber immer noch unübertroffen zum Thema Web 2.0, Collaborative Networks, Flickr etc ist
wankr
)
Manchmal sind es diese kleinen, feinen Tools über die man eher stolpert als dass man sie gesucht hätte, die das Arbeiten extrem positiv vereinfachen. So bei uns geschehen mit Trac, das seither unverzichtbar bei der Arbeit geworden ist.
Trac ist ein integriertes SCM (Software Configuration Management) und Projekt Management Tool, das wirklich clever ist. Im Projekt Management Bereich können Milestones und Versionen avisiert werden, im Issue Tracking können Bugs und Feature Requests eingetragen und verwaltet werden. Dazu ist es noch ein Wiki in dem etwa die Dokumentation zu dem verwalteten Projekt gepflegt werden kann. Der Clou ist aber die Anbindung an SVN (Subversion) Versionierungswerkzeug. Der Entwickler kann bequem per Browser den Quellcodebaum durchforsten und sich Versionsstände ansehen.
Die Anbindung geht aber weiter: Versieht man etwa die Annotation beim Subversion Commit mit entsprechenden Kommentaren (etwa “Ticket #56 fixed”) erkennt Trac das automatisch und zeigt in der Timeline genannten Übersicht gleich an was gefixt wurde und verlinkt den SVN Eintrag mit der Bug Database.
Aber Trac ist noch viel mehr, seinen vollen Wert erkennt man erst in der Nutzung. Arbeitet man verteilt im Team gibt es nichts Aufschlussreicheres (auch kein Mail, IM oder Skype) als sich die Timeline anzusehen, die Issues, Bugs, Code Commits und Wiki Einträge zeitlich geordnet auflistet und jedem Beteiligten ad hoc Übersicht über den Projektstatus verschafft.
Trac macht aber auch Sinn, wenn man alleine arbeitet, alleine durch seine Fähigkeit, ein Projekt zu begleiten.
Trac ist Open Source und in Python geschrieben und es gibt auch eine Menge an Trac Hacks und Plug-ins für diejenigen, denen die Grundausstattung nicht genügt…
Ich bin ja bekennender Nutzer von Xored’s Trustudio einem ziemlich pfiffigen Plug-in für PHP Entwicklung unter Eclipse. Alternativen sind das IMO nicht ganz so gute PHPEclipse und das bisher total enttäuschende Alpha Plug-in von Zend. Trustudio kostet zwar etwa 100 Euro ist das Geld aber locker wert.
Seit Zend in den Eclipse-PHP-IDE Markt eingestiegen ist, herrschte ziemlich Verunsicherung was die Zukunft von Alternativen angeht. PHPEclipse ist sich noch nicht ganz einig, wie es weiter gehen soll, und Xored mit seinem Trustudio auch.
Was aber Xored abzieht in Sachen Öffentlichkeitsarbeit ist unter aller Kanone. Sie kündigen seit geraumer Zeit an, es gäbe bald eine großartige News, die die Zukunft von Trustudio umfasst, aber dann kommt nichts.
So kann man mit (zahlenden) Kunden nicht umgehen. Wenn Trustudio sterben sollte, dann sollen sie es auch sagen, dass man Alternativen suchen kann, wenn es weitergeht erwarte ich ein Commitment und sogar eine Roadmap. Aber gar nichts sagen und wenn dann laue Luft ist kein Stil!
In der Hoffnung, dass sich bald etwas tut … Am besten wäre natürlich, dass Zend Xored aufkaufen würde. Dann hätte Zend endlich mal eine gute Basis für eine gescheite IDE und Xored’s gutes Produkt würde weiter entwickelt werden ;o)
Wir haben zwar erst April aber mein Album des Jahres ist bereits erschienen. Es ist Tri State von Above and Beyond, das erste Album des genialen britischen Producer Teams. Erschienen ist das Album auf dem hauseigenen Label Anjunabeats.
Tri State ist genial produziert und im ersten Moment relativ wenig Trance lastig. Die Stücke gehen dezent ineinander über und manche Facetten, die man am Anfang hört, hört man später wieder einmal, so dass ein durchgehender Hörgenuss entsteht.Die perfekten Beats sind niemals aufdringlich und die Vocals passen sehr gut zu der leicht sphärischen Musik.
Tri State eigent sich zum Homelistening wie auch als Hintergrundmusik sehr gut, weil die Musik eingängig und eben “rund” ist.