Der Autor der Standardwerke für Java und C++ (Thinking in Java & Thinking in C++) Bruce Eckel äußerst sich in einem ausführlichen Blogeintrag zu Rich Internet Applications (RIA). Interessant dabei ist, dass er Java (i.e. Applets) nicht für den richtigen Weg für RIAs hält. Java habe schon zehn Jahre Zeit gehabt und hat es nicht geschafft eine einfache Installation der Runtime (auch nicht über JNLP) zu verwirklichen. Auch Ajax ist für ihn keine Alternative, da man immer auf die defizitäre, nicht browserübergreifende kompatible Sprache Java-Script angewiesen sei.
Dafür hält er Flash, bzw. das Flexframework für den Königsweg bei RIAs: Ein ordentliches Programmiermodell, plattformübergreifende Verfügbarkeit, leichte, fast automatische Installation, überzeugende Grafik- und Multimediafähigkeiten etc etc.
Es ist ein gutes Zeichen, dass Flex mit Eckel ein Schwergewicht der Meinungsbildung unter Entwicklern gewonnen hat. Eine Tätigkeit Eckels, die er vermutlich bald auch professionell für Adobe betreiben wird…
Nachdem manche Releases unter Macromedia tendenziell suboptimal war und auch bei sehr teuren Anwendungen (Flex 1.x) so gut wie keine Bugs gefixt wurden, war meine Erwartung an eine andere Qualität durch die Übernahme durch Adobe eigentlich hoch.
So war es klar, dass man sich auch gleich das Update für den Flexbuilder 2.0.1 installiert, zumal dieser endlich Eclipse 3.2 unterstützt. Doch leider ist dieses Release so gut wie unbrauchbar. Neben heftigen Speicherproblemen auf verschiedenen Rechnern (auch mit 4 GB Ram Maschinen und üppig ausgestattetem Eclipse), die den Visual Editor unbrauchbar machen, ist die Flexcoder Mailingliste voll von Fehlermeldungen und frustrierten Berichten. Wir haben wieder auf 2.0 “downgegradet”.
Nur in allem sind sich alle Anwender des Flex Builders einig: Es muss ganz schnell ein Update fürs Update her…
Dem schließe ich mich an! Es kann nicht sein, dass man bei teuer erworbener Software besser bei den Vorversionen bleibt, weil die neuen Releases zu buggy sind…
Ich bin ja an sich überzeugter Amazonshopper. Nun habe ich mich für eine Bestellung breitschlagen lassen, einmal booxtra.de bzw. buecher.de auszuprobieren.
Die Bestellung im Wert von an die € 130 (alles sofort lieferbare Bücher) erfolgte am 26.12.2006, weil ich die Rechnung auf jeden Fall noch für das Jahr 2006 brauchte. Eine Einzugsermächtigung fürs Girokonto habe ich gleich mit ausgestellt, weil so das Zahlen einfacher ist.
Schon bald stand im Bestellstatus “Vorausrechnung verschickt” (was bis heute übrigens noch dort steht). Tatsächlich kam eine Vorausrechung und die Bestätigung über die Einzugsermächtigung aber sonst nichts.
Eine Emailnachricht am 29.1. blieb unerwidert.
Ein etwas deutlicheres Fax mit Fristsetzung vom 7. Januar wurde dann am 10.1 per Mail beantwortet. Ich müsse den Betrag überweisen, damit das Paket verschickt werden kann. Meine berechtigte Frage mit der Einzugsermächtigung wurde ignoriert und erneut damit beschieden, dass ich durch die Vorausrechnung überweisen müsse.
Nun habe ich gar nicht um eine Vorausrechnung gebeten sondern mir eben Bankeinzug gewünscht. Ganz abgesehen davon, dass die Seiten zur Kundenbetreuung bei dem Händler katastrophal sind, noch schlimmer ist es wie man behandelt wird und dass Kundenwünsche einfach ignoriert werden.
Ich hoffe nur, dass die Bücher bald kommen (meine Überweisung ist schon wieder 5 Tage her) und ich dann dieser möchtegern Onlinefirma das Benutzerkonto löschen kann.
Bei Amazon hätte ich die Bücher schon letztes Jahr gehabt und ein Teil bereits gelesen…
Nach dieser schlechten Erfahrung ist meine Empfehlung: Bleibt bei Amazon und nie (wieder) booxtra.de oder buecher.de!