Archive for October, 2007

Googlemail aufgerüstet

Sunday, October 21st, 2007

Als ich jüngst meine Inbox von Googlemail genauer betrachtete, stellte ich erstaunt fest, dass der zur Verfügung stehende Speicher nun auf 4 GB angewachsen ist. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, ich hatte zwischenzeitlich schon Archive von mittlerweile ausgedienten Mailinglisten gelöscht. Aber mit 4 GB steht nun wieder ordentlich Platz (ich nutze aufgestockt aktuell 45%) für die kommenden Monate zur Verfügung…

Buzzword: Textverarbeitung mit Flex

Friday, October 19th, 2007

Man sieht ja immer mal wieder beeindruckende Beispiele, die mit Adobe Flex entstanden sind. Aber Buzzword schießt den Vogel ab. Nicht umsonst wurde die Online-Textverarbeitung von Adobe übernommen. Adobe wird damit vermutlich zum direkten Konkurrenten von Google Docs. Nur mit dem Unterschied dass Buzzword einen Welten besseren Eindruck vermittelt.

Buzzword ist momentan in einer Betaphase, um daran teilzunehmen, muss man sich registrieren. Aber diese Registrierung lohnt sich…

Buzzword ist eine WYSIWYG-Textverarbeitung, die im Browser läuft. Man kann Grafiken, Tabellen, Kopf- und Fußzeilen und vieles andere mehr, komfortabel ins Dokument einbauen. Eine Kommentarfunktion, wenn man gemeinsam an einem Dokument arbeitet fehlt ebenso wenig wie Rechtschreibkontrolle. Die Ansicht ist jeweils so, wie sie später auch im Druck erscheint. Überhaupt vermittelt Buzzword vielmehr das Gefühl, mit einer GUI-Anwendung zu arbeiten als mit einer Browseranwendung.

Buzzword ist eine der ersten Anwendungen, die für einen neuen Typ von Anwendung stehen: Für die Nutzbarkeit und den Komfort wird es immer nebensächlicher ob man an einer Clientanwendung sitzt oder an einer Rich Internet Application.

Die Frage, was man denn mit Flex machen könne, was nicht auch mit AJAX ginge, kommt ja gerne immer wieder. Zur Antwort wird es in Zukunft einfach reichen, den Fragenden Google Docs mit Buzzword vergleichen zu lassen, deutlicher kann man den Unterschied kaum machen…

Code Coverage mit PHPUnit und XDebug

Thursday, October 18th, 2007

In meiner losen Serie zu PHPUnit will ich heute auf eine einfache Möglichkeit hinweisen, zu überprüfen, welche Teile der getesteten Files wirklich von den Unittests abgedeckt sind und welche nicht.

PHPUnit bringt von Hause aus alles mit, um die Code Coverage durchzuführen. Das einzige was noch zur Analyse fehlt ist eine installierte und aktivierte PHP-Extension, nämlich XDebug. (Binaries von XDebug für die Mac OS X User finden sich hier, für den Fall dass man nicht selber kompilieren mag.) Danach (die Option –report steht nur bei installiertem XDebug zur Verfügung) langt es

phpunit --report /mein/zielverzeichnis MeinTest

an der Kommandozeile einzugeben und PHPUnit legt los. Der Report wird in das Verzeichnis geschrieben, welches als Parameter angegeben wurde. Die Abdeckungsanalyse arbeitet sowohl mit einzelnen Tests als auch mit kompletten Test-Suiten, so dass die Codeabdeckung kompletter Projekte auf einmal dokumentiert werden kann. Die Analyse geht bis auf Zeilenebene und erlaubt so sehr gut einen Einblick, wo noch potentielle Schlaglöcher in der Anwendung sein können.

Schöne AJAX Library: ExtJS

Wednesday, October 17th, 2007

Ich schreibe in der Regel ja kaum über AJAX, sondern eher über Flex als Rich Internet Application (RIA) Technologie. Aber als mir Stefan kürzlich ExtJS zeigte, war ich schon recht beeindruckt. Mit AJAX-Mitteln wird da bspw. die Oberfläche von Windows Vista simuliert. Überhaupt die Komponenten sind sehr smooth und alles ist sehr rund und macht einen guten Eindruck.

In Sachen AJAX ist das die bisher beste Bibliothek, die ich gesehen habe. Das alles erinnert vom Eindruck her schon an Flex nur bleibt das Programmier-Modell und die Performance ein Unterscheid. Auch wirkt unter Flex eine Anwendung eher aus einem Guss als mittels AJAX, da gibt es immer mal wieder ein Flackern oder eine abgehackte Bewegung. Bei den Beispielen sind sogar AJAX Anwendungen mit der AIR Runtime zu sehen.

Eclipse-Performance unter Mac OS X

Tuesday, October 16th, 2007

Am Wochenende habe ich viel mit Java Webservices herumexperimentiert und Framworks wie Apache Axis2 oder Apache CXF miteinander verglichen. Jedenfalls hatte ich vielerlei Probleme, ein stabiles Eclipse unter Mac OS X zu benutzen. Durch die Verwendung vieler WTP Komponenten und einen embedded Tomcat blieb Eclipse sehr oft hängen und reagierte nicht mehr. Scheinbar handelte es sich um ein Speicherproblem. Nachdem ich Eclipse mehr Speicher allozierte ging es einwandfrei und Eclipse macht unter OS X wieder mehr Spaß als unter Windows. Reicht es unter Windows die Startparameter für das Executable anzupassen, ist bei Mac ein tieferer Eingriff nötig. Da ich ihn auch noch nicht kannte, hier die Zusammenfassung:

  1. Im Eclipse Installationsordner auf Eclipse.app gehen.
  2. Rechte Maustaste und “Paketinhalt zeigen” anwählen.
  3. Im Ordner “Contents” => “Mac OS” die Datei eclipse.ini öffnen
  4. Diese Zeilen zu den vmargs ergänzen (können auch höhere Werte sein):
  • -Xms128m
  • -Xmx512m
  • -XX:PermSize=64M
  • -XX:MaxPermSize=128M

Mit diesen Einstellungen sollte Eclipse auch mit vielen Plugins seinen Dienst wieder exzellent versehen…