Bruce Eckel macht in einem Blogpost auf eine Beta eines Newsreaders von Microsoft aufmerksam, der in ActionScript / Flash / Flex programmiert wurde…
In Flex programmiert…? Ja richtig, in Flex und nicht etwa in Silverlight, wie man es erwarten würde. Warum kann auch Bruce Eckel nicht beantworten aber seltsam bleibt es trotzdem, auch wenn der Newsreader wirklich gelungen ist. Etwa ein Eingeständnis, dass Silverlight bei weitem noch nicht das ist was Flex schon heute kann?
BTW: Einen “Happy Towel Day” wünsche ich allen Lesern dieses Blogs!
Und, heute nur schön mit Handtuch über der Schulter das Haus verlassen? Handtücher können so nützlich sein…
Auch wenn ich ein großer Fan von iWorks geworden bin, geht damit bei weitem nicht alles, was man an täglichen Dingen mit einer Office-Suite erledigen will. Das reicht von fehlenden Formeln in Numbers über eingeschränkte Formatierungsmöglichkeiten bei Pages bis hin zum Datenaustausch zwischen den einzelnen Applikationen. Nur Keynote ist ein Ausnahmeprogramm, was bei uns zum Standard für Präsentationen aller Art geworden ist und Powerpoint und das Präsentationsmodul von OpenOffice völlig verdrängt hat.
Nun erschien vor einiger Zeit die erste Beta von OpenOffice 3 erstmals nativ für den Mac. Ich hatte immer mal wieder NeoOffice im Einsatz, war davon aber nicht wirklich überzeugt. Einige Dinge, wie die Rechtschreibung funktionierten nicht richtig, und insgesamt war die Performance nicht die Beste.
Nun war die Neugierde wie ein natives OpenOffice performt groß und ich bin bis dato recht angetan. Die Performance ist gut und die Integration ins OS ist auch relativ gut gelungen. Die Abstürze halten sich für eine Beta im Rahmen und man kann bereits gut damit arbeiten – vorausgesetzt man speichert seine Arbeit oft zwischen.
Was an Fehlern auftritt wird hoffentlich bis zur Final behoben. Zu nennen wären Schwierigkeiten mit der Darstellung von einigen Fonts – gerade von welchen mit vielen Schnitten. Darunter leider unsere beiden Standardfonts “Engel” und “Garamond Premium”. Auch die deutsche Trennhilfe verweigert noch in der Beta ihre Dienste und Nummerierungseinstellungen werden manchmal gerne vergessen.
Aber insgesamt eine gelungene Preview, die schon Vorfreude auf die finale Version 3.0 aufkommen lässt.
Die Firma hinter der OpenSource-Sprache PHP Zend entlässt 25% der Mitarbeiter (ca. 10 Leute) in seiner Entwicklungsabteilung (R & D). Angeblich sollen in geringerem Umfang auch die Abteilungen Business Development, Sales und Global Services betroffen sein.
Beobachter vermuten, dass Zend sich damit für eine mögliche Übernahme fit machen möchte. Spannend wird es nur hinsichtlich welche Firmen als Kandidaten einer Übernahme genannt werden: Oracle, IBM und last but not least Microsoft.
Die Gerüchte und Vermutungen brodeln, was wird aus Zend und ein Stück damit auch was wird aus PHP?
Können wir uns etwa Microsoft als Besitzer von Zend vorstellen und wollen wir uns wirklich vorstellen dann PHP nur noch mit Visual Studio zu entwickeln?
Daniel und ich haben das Vergnügen auf dem diesjährigen WebDeveloper Day der Hochschule der Medien in Stuttgart einen Vortrag zu halten. Für die Veranstaltung am 30. Mai 2008 werden wir einen Vortrag halten mit dem Titel: “Adobe Flex: Rich Internet Applications mit Flex und Java”.
Wir stellen Flex als innovative Fronttechnologie für (Unternehmens-) Anwendungen vor und stellen das Zusammenspiel von Flex mit Java in den Vordergrund. Es gibt viele Wege eine Flexanwendung an ein Java-Backend anzukoppeln, und wir werden die verschiedenen Möglichkeiten unter den Gesichtspunkten Interoperabilität, Performance und Implementierungsaufwand diskutieren.
Die 75 Minuten Vortrag werden von einem “Hands on”-Beispiel begleitet und durch eine Q&A Session abgeschlossen. Gäste sind willkommen und die Veranstaltung ist kostenlos. Ein Blick auf die anderen Vorträge zeigt ein breites Spektrum an interessanten Themen. Für diejenigen, die nicht vor Ort sein können gibt es einen Videostream.
Wir freuen uns auf Stuttgart und eine spannende Diskussion mit den Teilnehmern!
Joe Berkovitz hat eine erste Version seines OpenSource Code Coverage Tools “FlexCover” freigegeben. Das Projekt findet sich bei Google Code, und eine Diskussion des Tools findet sich bei InfoQ. Das Tool eignet sich, die Code Coverage von Flex und Air Anwendungen zu erheben.
Code Coverage Analyse ist ein Standardverfahren, um zu erheben welche Teile des Quellcodes durch die vorhandenen Unittests abgedeckt werden. Gerade für Entwickler / Teams, bei denen ein testgetriebener Ansatz im Zentrum (Test Driven Development) steht, werden das neue Tool sehr zu schätzen wissen, auch wenn es noch lange nicht final ist.
Sehr erfreulich, dass solche Methodiken mehr und mehr auch in der Flexwelt Anwendung finden.
Die beliebte AJAX Library ExtJs hat sich den Unmut vieler Entwickler zugezogen, in dem sie in einem minor Release die Lizenz gewechselt haben.
Es ist nicht das erste mal, dass ExtJs so etwas tut, die Library startete ursprünglich einmal unter einer BSD Lizenz, wechselte dann aber unter die LGPL mit einigen Zusatzbestimmungen.
Nun aber kommt der Wechsel zu einem Dual-Lizenzmodell, auf der einen Seite GPL auf der anderen Seite eine kommerzielle Lizenz. Der Aufschrei in der Entwicklerwelt und der Blogosphäre ist groß, denn von nun man muss man entweder seine Modifikationen / Erweiterungen an ExtJS wiederum unter der GPL veröffentlichen (was für viele kommerzielle Projekte ausscheidet) oder aber man muss eine kommerzielle Lizenz erwerben.
Es ist natürlich und legitim, dass man mit einer guten Software Geld verdienen will, aber dann sollte man von Anfang an ehrlich zu seinen Anwendern sein. Nicht erst mit einer geschäftsfreundlichen Lizenz anfangen, um die Leute anzufixen um dann später mit der Lizenzerpressung das Hand-Aufhalten zu beginnen. So bringt man das ganze OpenSource-Modell in Verruf.
Auch ein mittlerweile erfolgtes nachträgliches Nachbessern seitens ExtJS löst das Problem der kommerziellen Nutzung nicht.Â