Unter dem Project Nile versteht Sun eine Sammlung an Tools, um den Workflow von Kreation zu Entwicklung bei JavaFX effizient zu gestalten.
Im Mittelpunkt stehen zwei Plugins für Photoshop und Illustrator CS 3, die es erlauben aus eben diesen Anwendungen heraus Assets für JavaFX zu exportieren. Eine Vorabversion steht auf www.javafx.com zum Download bereit.
Wer sich bereits im Vorfeld einen Eindruck von den Tools verschaffen will, dem sei das Video Jeff Hoffman empfohlen. Das Video sieht viel versprechend aus. So könnte die Strategie von Sun aufgehen, keine eigenen Grafiktools wie die Mitbewerber im RIA Markt (CS 3 für Flex und Expression Reihe für Silverlight) anzubieten und statt dessen auf die besten Tools am Markt zurück zu greifen.
Landon Fuller, der sich bereits einen Namen gemacht hat, indem er Java 6 für Mac OS X lange vor der offiziellen Version von Apple verfügbar gemacht hat, hat wieder zugeschlagen.
Unter dem SoyLatte Projektnamen wurde nun die BSD Version des JDK auf Mac OS X portiert und steht somit dort zur Verfügung. Das OpenJDK ist Work in Progress und stellt die Java Version 7 bereit, die erstmals vollständig unter der GLP stehen wird. Ein offizielles Releasedatum für Java 7 steht noch nicht fest. Momentan sind bestimmte Features von Java 7 auch noch in der Diskussion, beispielsweise Closures.
Die Artikelserie von Steven Webster “Developing Flex RIAs with Cairngorm microarchitecture” ist ein Klassiker der Literatur zur Benutzung des beliebten Frameworks geworden.
Lange lag der Artikel brach, nun liegt eine aktualisierte Fassung vor. Sie berücksichtigt aktuell Flex in Version 3 und Cairngorm in Version 2.2.
Jedem, der sich mit Cairngorm beschäftigen will, sei diese Serie ans Herz gewachsen, sie ist mit das Beste, was es zu diesem Thema zu lesen gibt – ganz abgesehen davon, dass es nicht allzu viel dazu gibt.
Die neue Fassung ist unter Mitarbeit von Leon Tanner (ebenfalls von Adobe Consulting) entstanden und umfasst wie die Vorgängerversion sechs Teile.
Die Artikelserie befindet sich hier.
Seit Anfang August ist das zweite Album von Sunlounger draußen. Das Projekt von DJ Shah ist Balearic Sound pur.
Das zweite Album “Sunny Tales” ist noch deutlich besser als das erste, auch die Musik wirkt irgendwie gereift. War das erste Album manchmal ein wenig an der Grenze zum Schmalzigen (ja auch das geht bei dieser Musikrichtung) oder erinnerte passagenweise an Ricky King (kennt den noch jemand?), ist Sunny Tales jetzt aus einem Guss und man kann es von vorne bis hinten durchhören und genießen.
Wie schon beim ersten Album gibt es zwei CDs, die eine mit Dance-Versionen der Tracks, die andere mit Chillout-Versionen. So kann man je nach Stimmung die Musik genießen, sei es aktiv oder kontemplativ. Wer bei iTunes kauft erhält zusätzlich auch noch zwei zusätzliche Tracks in CD-Länge, auf denen die Tracks der beiden Haupt-CDs gemixt sind.
Sunny Tales ist für mich der Soundtrack des Sommers, passend zu jeder Zeit, zu jedem Mood.
In meinem Urlaub habe ich folgende Lektüre mit Interesse und viel Freude gelesen:
Secrets of the Rockstar Programmers: Riding the IT Crest von Ed Burns (Amazon)
Das Buch kann ich jedem Entwickler vorbehaltlos empfehlen. Es handelt sich um Interviews mit bekannten Größen aus der Entwicklerszene. Dazu zählen etwa James Gosling (der “Vater” von Java) oder Rod Johnson der Gründer des Spring Frameworks oder aber die vier Streiter meines Lieblingspodcasts Javaposse.Â
Die Interviews vermitteln auf unterhaltsame Weise Einblicke in erfolgreiche Entwickler-Karrieren und decken so verschiedene Themen wie Karriereplanung, individuelle Ansichten zu bestimmten Aspekten der Softwareentwicklung (etwa wie Fehler gesucht und behoben werden) oder aber wie die Interviewten es mit der Work-Life-Balance halten ab. Eingeleitet wird jedes Interview mit einem kurzen Steckbrief.
Der Autor Ed Burns hat Themen und Interviewpartner sorgsam ausgesucht und ist selbst kein Unbekannter. Als Co-Spec Lead zu den Java Server Faces hat er es selber zur “Geek Celebrity” gebracht.
Mein absoluter Lieblingspodcast Java Posse hat heute seine 200. Episode veröffentlicht. Ganz herzliche Glückwünsche zu dieser Veröffentlichung und alles Gute zum Jubiläum.
Javaposse ist ein wöchentlicher Podcast, der sich um Themen rund um Java dreht. Die vier Podcaster haben fundiertes Wissen und eine unnachahmlich unterhaltsame Art, die Themen locker und spassig rüber zu bringen.
Die 200. Episode ist eine Retrospektive auf 199 Folgen des Java Podcasts schlechthin. Wer immer denkt, Javaposse vernachlässige bestimmte Themen (etwa Enterprise Entwicklung) der sei auf die imposante Liste mit Interviews verwiesen, die die Javatruppe veröffentlicht hat.
Vielen Dank für die Unterhaltung der besten Art und auf 200 weitere Folgen!
Mit Sirens of the Sea liegt das lange erwartete Debut Album von Oceanlab endlich vor.
Oceanlab sind das Produzententeam von Above & Beyond plus die Stimme von Justine Suissa.
Diese Kombination hat sich schon in der Vergangenheit als genial erwiesen. Trance vom Feinsten zusammen mit der feinen und einzigartigen Stimme der Sängerin und Songwriterin.
Mit Sirens of the Sea liegt allerdings kein Dancefloor kompatibles Album vor. Vielmehr sind die Stücke relaxed bis verträumt. Also kein Club- sondern Homelistening. Aber zum Entspannen gibt es für mich momentan nichts besserer und selbst die etwas schnelleren Stücke kommen noch relaxed daher.
Aber vom Titeltrack gibt es bereits sehr gute Remixe, und ich bin sicher er werden noch einige andere folgen. Meine Favoriten sind Sirens of the Sea, Miracle und Breaking Ties.
Da ich doch einiges an Büchern im Laufe eines Jahres lese, werde ich über meine Literatur- und Leseerfahrungen von nun an bloggen.
Im August liegt auf dem Stapel:
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- Ed Burns: Secrets of the Rockstar Programmers: Riding the IT Crest (Mcgraw-Hill Professional 2008)
Geniale lehrreiche und unterhaltsame Lektüre in Form von Interviews mit Entwicklern, die es zu einem gewissen Ansehen in der Szene gebracht haben.
- Joshua Bloch: Effective Java 2nd Edition (Prentice Hall PTR 2008)
Die für Java SE 6 aktualisierte Neuauflage des Klassikers für fortgeschrittene Javaprogrammierung. Unbedingt empfehlenswert und sehr lehrreich.
- Hans Blumenberg: Beschreibung des Menschen (Suhrkamp 2006)
Die große “phänomenologische Anthropologie” aus dem Nachlass meines bevorzugten Philosophen. Das Buch wird sicher noch einige Monate auf der Liste stehen, weil es umfangreich ist und Zeit zum Lesen erfordert.