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Archive for February, 2009

ActionScript 3 für Java-Entwickler

February 28th, 2009 Reto Kiefer No comments

Es ist so ziemlich Common Sense unter den Flexern, dass es wesentlich einfacher ist einen Java-Entwickler mit Erfahrung in der GUI-Entwicklung auf Flex einzustimmen als einen eingefleischten Flasher. Diese Meinung teile ich und um so erfreulicher ist der hier vorgestellte Artikel, der Java-Entwicklern aus Java-Sicht die Sprache ActionScript 3 näher bringt und so einen wichtigen Beitrag dazu leistet, Flex-Entwickler zu gewinnen.

Der Autor Chet Haase kennt beide Welten sehr gut. Früher arbeitet er bei Sun in der Java Client Group und wurde mit dem Buch Filthy Rich Clients bekannt – heute hat die Lager gewechselt und entwickelt für Adobe am Flex SDK.

JavaFX 1.1: Suns korrigierter Ansatz im Mobile Markt

February 23rd, 2009 Reto Kiefer 1 comment

Seit vorletzten Freitag ist die Version 1.1 des JavaFX SDK von Sun erhältlich. Neben hunderten Bugfixes für die seit Dezember 2008 erhältliche Desktopversion von JavaFX steht nun erstmals ein offizielles Release für die mobile Version zur Verfügung.

Vergleicht man den jetzigen Ansatz des JavaFX mobile Releases mit den Ankündigungen, die noch auf der JavaOne 2008 getätigt wurden, so stellt man fest, dass sich Suns Strategie im mobilen Markt grundlegend gewandelt hat. Zur JavaOne 2008 wurde JavaFX Mobile noch als voller Stack für mobile Endgeräte herausgestellt. Sun unternahm in diesem Zusammenhang auch Akquisitionen, wie etwa die der Savage Technologie.

Mittlerweile ist man von der Idee eines weiteren mobilen Betriebssystems weit entfernt. Statt einfach ein weiterer me too Hersteller zu sein, versucht JavaFX mobile, das vollständig auf die Java ME aufsetzt, nun das verbindende Element in der Betriebssystem Heterogenität darzustellen – wohl auch zum Wohlgefallen der Hersteller von mobilen Endgeräten und den TelKo-Carriern.

Bei den vielen inkompatiblen Betriebssystemen ist die Java ME und das darauf aufsetzende JavaFX eine plattformübergreifende Technologie, die es Entwicklern ermöglicht auf eine möglichst breite Zahl von Endgeräten zu setzen. Das write once, run everywhere passt ein weiteres Mal auf die Java Technologie. Und mit JavaFX werden reichhaltige Oberflächen, die auf eine verbesserte User-Experience setzen wirklich, deren Codebasis im besten Fall nur einmal geschrieben werden muss: Im besten Fall skaliert eine Mobilanwendung auf eine Computeranwendung auf ein TV-Gerät, alles Dank JavaFX.

Wir müssen warten ob sich diese Marketingversprechen bewahrheiten, aber JavaFX (mobile) legt einen guten Start vor.

Aktueller Bücherstapel (Februar 2009)

February 22nd, 2009 Reto Kiefer 1 comment

Seit August ist eine Menge Zeit vergangen und es ist mal wieder Zeit einen Blick auf den Bücherstapel zu werfen, der sich bei mir so angesammelt hat. Seit der Vorstellung des letzten Stapels sind einige Bücher hinzgekommen, andere wurden zwischendrin gelesen. Auch wenn ich momentan PodCasts bevorzuge, bleibt trotzdem noch etwas Zeit für Bücher. Aktuell befinden sich folgende Bücher im Stapel. Es sind diesmal keine Fachbücher dabei und alle Bücher verdanken sich Empfehlungen von Kollegen und Bekannten:

  • Daisetz T. Suzuki: Die große Befreiung (O.W. Barth 2005)
    Prägnante Einführung in den Zen-Buddhismus
  • Heinz Strunk: Fleisch ist mein Gemüse (Rowohlt 2004)
    Ein schon etwas älteres Buch aus dem Bereich aktuelle Unterhaltungslektüre
  • Horst Evers: Mein Leben als Suchmaschine (Eichborn 2008)
    Ein lustiges kleines Buch mit kurzen Geschichten zum Schmunzeln 
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Adobe Flex und OpenSource

February 16th, 2009 Reto Kiefer No comments

Das Flex SDK wird seit Version 3 als OpenSource veröffentlicht. Nichts desto trotz herrscht in der Flex Community eine große Unzufriedenheit, wie Adobe die damit propagierte Offenheit handhabt.

Um die Interessen der Flex Community zu vertreten hat sich informell das “Flex SDK Community Committee” gegründet, welches eben diese Missstände beheben will. Insbesondere wird dagegen protestiert, dass das Flex SDK zwar unter einer OpenSource-Lizenz steht aber der Entwicklungsprozess von der Öffentlichkeit/Community abgeschottet von Adobe alleine betrieben werde. Auch die Politik, wie eingereichte Patches für die bestehende Version in Releases eingearbeitet werden steht in der Kritik.

Eine interessante Entwicklung, die sich gegen OpenSource aus reinen markentechnischen Gründen wendet und im Extremfall sogar einen Community-Fork von Flex begründen könnte.

The missing Tool: Code Formatter für Flex Builder

February 13th, 2009 Reto Kiefer No comments

Daniel hat es ausgegraben und es ist eines der Tools, die ich am meisten beim Programmieren in Flex vermisst habe.

Flex Builder ist unbenommen ein mächtiges Tool für die Flex-Programmierung aber in Sachen Coding-Comfort weit hinter dem Stand, den etwa Java besitzt, hinterher. So gut der visuelle Editor sein mag, für die Arbeit im Texteditor bietet FlexBuilder definitv zu wenig. Besonders schmerzlich vermisst habe ich die Option, der Quellcode formatieren zu lassen. 

Dafür gibt es nun Abhilfe in Form eines kleinen Plugins, welches sich auf Sourceforge findet. Der Flex Formatter bietet formatierten Code auf Knopfdruck und lässt sich sehr vielseitig in den Preferences auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Unbedingt eine Empfehlung für die Eclipse Plugin-Sammlung.

Das Twitter Experiment

February 9th, 2009 Reto Kiefer 2 comments

Seit kurzem habe ich einen Twitter-Account und teste für mich aus, ob Twitter etwas für mich ist oder nicht. Die größte Sorge ist, dass Twitter zu viel Zeit frisst. Zeit nicht nur die durch das Verfassen und Lesen von Tweets verstreicht, sondern auch die Zeit, die verloren geht, wenn man ständig aus seiner Konzentration gerissen wird wenn Growl (oder ein anderes Notification Subsystem) eine neue Twitter-Nachricht ankündigt.

Fast drei Wochen und rund 70 Tweets später finde ich Twitter recht spannend, wenn auch mit Abstrichen. Twitter ist das, was man draus macht, sprich wem man folgt und welche Folgenden man für sich gewinnt. Ich folge bspw. neben Bekannten und Freudnen einem User, der der reinen Unterhaltung dient: Jahwe. Sehr unterhaltsam, wer Unterhaltung auf dem Rücken religiöser Vorstellungen mag. Ein anderer User, dem ich gerne Folge ist der Netz-Ökonom der FAZ (Holger Schmidt), der immer interessante Links – nicht nur aus seinem Blog – aus seinem Themengebiet twittert. 

Twitter kann aber auch ohne Ende langweilen, weil viele Leute einfach die belanglosigsten Dinge posten, etwa dass sie bei Penny sind oder sonstiges Gedöns. Bei solchen Tweets verliert man schnell die Freude an dem Dienst, weil man einfach “gezwungen” wird, Gedöns zu lesen. Meine Empfehlung: Usern, die von solchen Sachen zu viel von sich geben, einfach nicht mehr folgen.

Das Problem mit der Zeit kriegt man ganz gut in den Griff wenn man den Twitter-Client nur morgens, mittags und abends mal anmacht, dann stören die aufpoppenden Tweets auch nicht. Die Verwendung eines GUI-Client ist empfehlenswert, die Auswahl ist riesig. Ich verwende Syrinx und bin damit recht zufrieden. Noch besser gefällt mir EventBox, aber ich will nicht für den Client 15-20 $ ausgeben, das ist mir der Spaß nicht wert. Es gibt auch etliche plattformübergreifende Cients auf Adobe Air Basis, denjenigen empfohlen, die einmal Air-Programme im richtigen Leben einsetzen wollen.

Kurzum, Twitter kann interessant und kurzweilig sein, ich verwende es gerne und gewöhne mich auch ans Twittern. Aber man muss selektiv vorgehen sonst geht man in Datenmüll unter.

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14. Februar – von wegen Valentinstag

February 7th, 2009 Reto Kiefer 1 comment

Am 14. Februar 2009 ist wie jedes Jahr Valentinstag, wenn wir ihn denn überhaupt erleben.

Verschwörungstheoretiker und Zahlenmystiker machen seit langem darauf aufmerksam, dass genau an diesem Tag eine Singularität in der Zeitrechnung stattfindet. Der Unix Zeitstempel, die Sekunden seit dem 1. Januar 1970, dem Beginn der Unix Epoche, nehmen eine magische Konstellation ein: “1234567890″.

macbookpro:~ retokiefer$ date -r 1234567890

Sa 14 Feb 2009 00:31:30 CET

Natürlich ist das nur eine kuriose Konstellation, aber es macht den Blick auf die viel größere Problematik erneut frei, wenn gegenwärtige Computer mit dem Unix-Zeitstempel nicht mehr werden umgehen können – das könnte schon eher bedrohliche Züge annehmen. Dieses Datum steht auch schon fest und ist der 19. Januar 2038 um 3:14:08 (UTC).

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Above & Beyond: Perfektes Musikmarketing 2.0

February 4th, 2009 Reto Kiefer No comments

Ich bin kein Fachmann für Musikmarketing, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung davon. Aber ich bin (zahlender) Musikkonsument und weiß sehr wohl zu schätzen, wie sich Künstler und Labels um mich als Hörer bemühen. Eine absolute Ausnahmeerscheinung ist das Trio von Above & Beyond samt ihrem Label Anjunabeats.

Neben heute fast selbstverständlichen Profilen bei Facebook, mySpace u.v.a.m. bietet mir Above & Beyond eine “Weekly Radioshow” idealerweise als PodCast. Einfach Abonnieren und ich habe auf meinem iPod immer die aktuellen Ausgaben der Show. Kein “gesendetes” Webradio, wo man sich im besten Fall von dubiosen Seiten fragwürdige Stream-Mitschnitte runterladen muss. Alles schon asynchron, ich höre die Sendung dann wenn ich Zeit und Lust habe, nicht weil es gerade in einem Sendeplan eines Webradiosenders passt.

Ein weiteres Highlight ist Above & Beyond TV. Ein Video-PodCast der nicht nur neue Releases featured sondern auch Aufnahmen und Mitschnitte von Auftritten rund um die Welt bietet. Das Material ist sehr stimmungsvoll und gibt das Lebensgefühl, was die Musik ausdrücken soll sehr gut wieder. Die Videos sind nicht nur per PodCast verfügbar sondern auch YouTube-Channel.

So kommen mir automatisch die neuesten Shows und Videos des Trios ins Haus, ich muss nicht Suchen und Finden, RSS macht’s möglich. Und so stelle ich mir auch die “Fan-Betreuung” vor, etwas was viele Künstler und Labels im Trancebereich (nur für den kann ich sprechen) noch nicht verstanden haben. Promoremixe und Radioshows reichen nicht aus, die Sendungen müssen zu den Hörern kommen. Wer den unbestreitbaren Vorteil von RSS-Feeds nicht verstanden hat, der wache bitte schnellstens auf.

Und wer befürchtet, dass keiner mehr CDs/MP3s kauft, wenn es periodische Mixe / Shows gibt, der irrt. Ich kaufe mir fast jede Compilation von Above & Beyond (von den vielen Remixen von einzelnen Tracks ganz zu schweigen) – ich kann mir Dank der Hörangebote im Vorfeld eine Meinung erlauben, ob es sich lohnt oder nicht. Und bei Above & Beyond lohnt es sich meistens…

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