Bruce Eckel über Java und Flex
Der Autor der Standardwerke für Java und C++ (Thinking in Java & Thinking in C++) Bruce Eckel äußerst sich in einem ausführlichen Blogeintrag zu Rich Internet Applications (RIA). Interessant dabei ist, dass er Java (i.e. Applets) nicht für den richtigen Weg für RIAs hält. Java habe schon zehn Jahre Zeit gehabt und hat es nicht geschafft eine einfache Installation der Runtime (auch nicht über JNLP) zu verwirklichen. Auch Ajax ist für ihn keine Alternative, da man immer auf die defizitäre, nicht browserübergreifende kompatible Sprache Java-Script angewiesen sei.
Dafür hält er Flash, bzw. das Flexframework für den Königsweg bei RIAs: Ein ordentliches Programmiermodell, plattformübergreifende Verfügbarkeit, leichte, fast automatische Installation, überzeugende Grafik- und Multimediafähigkeiten etc etc.
Es ist ein gutes Zeichen, dass Flex mit Eckel ein Schwergewicht der Meinungsbildung unter Entwicklern gewonnen hat. Eine Tätigkeit Eckels, die er vermutlich bald auch professionell für Adobe betreiben wird…