Archive for the ‘Eclipse’ Category

Spenden für Eclipse

Thursday, December 13th, 2007

Es weihnachtet schon sehr und es ist die Zeit des Tuns guter Dinge. Warum nicht auch einmal diejenige Organisation unterstützen, deren Existenz man einen Großteil seiner Tools und Produktivität verdankt?

Die Eclipse Foundation hat nun eine Möglichkeit geschaffen, mit der auch Einzelpersonen, an die Foundation direkt spenden können. Alles was man braucht ist eine Kreditkarte oder einen Paypal-Account. Das Spendenprogramm wird hier vorgestellt, die Spendenseite ist hier zu finden.

Man kann sich aussuchen ob man mit seiner Spende anonym bleiben will oder in einer Liste veröffentlicht wird. Spender mit einer Summe ab $ 35 können zum “Friend of Eclipse” werden. Diese können ein spezielles Logo verwenden und sie bekommen Zugang zu einem dedizierten Mirror-Server für ihre Downloads.

Android Probleme auf dem Mac

Monday, November 19th, 2007

Seit ich das Android SDK und das Eclipse Plugin für Android installiert habe, kommt es von Zeit zu Zeit zu einem Einfrieren von Keyboard und Trackpad auf meinem MacBook.

Bedingung ist lediglich, dass Eclipse mit dem Plugin gestartet wurde. Trackpad und Keyboard reagieren einfach nicht mehr, das einzige was hilft ist ein Reboot des Systems (die USB Maus geht glücklicherweise noch).

Das System ist ein MacBook Core 2 Duo, 2 GB RAM, OS X 10.5.1, Eclipse Europa.

Kennt jemand das Problem oder gar eine Lösung?

Update / Lösung:

Laut einem Eintrag in der Google Group ist das Problem mit dem neuesten SDK: android_sdk_darwin_m3-c22a gelöst.

GPhone: Android SDK verfügbar

Monday, November 12th, 2007

Heute hat die Open Handset Alliance unter der Führung von Google das SDK und entscheidende Details zur Architektur von Android veröffentlicht. Android ist die technische Basis, auf der 32 Hersteller von Mobiltelefonen, Netzbetreibern und anderen Firmen aus dem mobilen Markt eine gemeinsame Plattform erstellen, die dann mobile Endgeräte antreiben wird.

Die beste Nachricht zuerst: Die Entwicklungssprache der Wahl für Android, so der Codename für das Betriebssystem des sog. GPhones, ist Java. Eine spezielle von Google entwickelte JVM namens Dalvik übernimmt die Ausführung von Java-Bytecode. Im Hintergrund arbeitet ein Linux mit Kernel 2.6 als Betriebssystem. Zur Persistierung stehen neben dem Dateisystem auch eine SQLite Instanz zur Verfügung.

Google stellt neben dem SDK ein Eclipse-Plugin zur Entwicklung zur Verfügung und lobt $10.000.000 Preisgeld für innovative Android-Entwicklungen aus. Ein fulminanter Start, mehr kann man im Moment kaum sagen. Mit dieser Taktik zieht Google sicher mehr Entwickler auf seine Seite, als alle anderen Hersteller. Insbesondere Apple kann hier nicht glänzen, momentan ist es externen Entwicklern noch gar nicht möglich, echte Anwendungen für das iPhone zu schreiben, ein SDK soll erst kommendes Jahr folgen. Aber Google setzt auf die weit verbreitete Sprache Java zur Entwicklung, mit der echte Anwendungen und nicht nur AJAX-Geraffel geschrieben werden können.

Interessant wäre noch zu erfahren, ob es Pläne für Adobes Flash und Android gibt. Vielleicht wäre es die Gelegenheit das unsägliche Flash Lite über Bord zu werden und auf leistungsfähige CPUs und reguläre Flashplayer zu setzen. Aber auf der anderen Seite, sollen mit Java auf dem iPhone User-Interfaces möglich werden, die denen von Flash nicht in viel nachstehen.

Gegen Apples Proprietät setzt Google auf Offenheit der gesamten Lösung, die sich lizenztechnisch in der liberalen Apache 2.0 Lizenz niederschlägt.

Und man darf nicht vergessen, Android ist noch in einer sehr frühen Phase. 1.0er Versionen darf man in etwa mit dem Erscheinen der ersten Android-Endgeräte in der zweiten Hälfte 2008 erwarten.

Flexbuilder für Studenten kostenlos

Thursday, October 25th, 2007

Adobe hat heute bekannt gegeben, dass der Flex Builder 2 für Studenten und Lehrende ab dem frühen November kostenlos erhältlich sein wird. Zusammen mit dem frei verfügbaren Flex SDK, können Studenten völlig kostenlos Flexanwendungen erstellen. Die Registrierung und die Bedingungen für die kostenlose Version sind hier einzusehen.
Flex Builder ist die auf Eclipse basierende IDE für Flex-Entwicklung und verfügt für Programmierer über viele komfortable Features und visuellen Builder.

Bereits gestern hat Adobe die (US-) Preise für Flex Builder 3 bekannt gegeben. Sehr erfreulich ist, dass die künftige Einsteigerversion deutlich billiger sein wird als bisher: $ 250.

Eine “Professional Version” wird $ 699 kosten, enthält aber zusätzlich:

  • Datenvisualisierungs- und Charting-Komponenten
  • Speicher- und Performace-Profiler
  • Flex Test Automations-Framework

Die Update-Preise sind auch erfreulich gestaltet, mit $ 99 für ein Update von FB 2 auf FB 3 Standard und $ 299 von FB plus Charting auf FB 3 Professional. Ein Update vom alten FB auf den FB 3 Professional wird mit $ 499 angegeben.

Erfahrungsgemäß liegen die Preise in Deutschland mindestens bei den gleichen (numerischen) Preisen in Euro, eher etwas höher.

Eclipse-Performance unter Mac OS X

Tuesday, October 16th, 2007

Am Wochenende habe ich viel mit Java Webservices herumexperimentiert und Framworks wie Apache Axis2 oder Apache CXF miteinander verglichen. Jedenfalls hatte ich vielerlei Probleme, ein stabiles Eclipse unter Mac OS X zu benutzen. Durch die Verwendung vieler WTP Komponenten und einen embedded Tomcat blieb Eclipse sehr oft hängen und reagierte nicht mehr. Scheinbar handelte es sich um ein Speicherproblem. Nachdem ich Eclipse mehr Speicher allozierte ging es einwandfrei und Eclipse macht unter OS X wieder mehr Spaß als unter Windows. Reicht es unter Windows die Startparameter für das Executable anzupassen, ist bei Mac ein tieferer Eingriff nötig. Da ich ihn auch noch nicht kannte, hier die Zusammenfassung:

  1. Im Eclipse Installationsordner auf Eclipse.app gehen.
  2. Rechte Maustaste und “Paketinhalt zeigen” anwählen.
  3. Im Ordner “Contents” => “Mac OS” die Datei eclipse.ini öffnen
  4. Diese Zeilen zu den vmargs ergänzen (können auch höhere Werte sein):
  • -Xms128m
  • -Xmx512m
  • -XX:PermSize=64M
  • -XX:MaxPermSize=128M

Mit diesen Einstellungen sollte Eclipse auch mit vielen Plugins seinen Dienst wieder exzellent versehen…