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Archive for the ‘Mac’ Category

Zend Server / Pear / PHPUnit Probleme

October 30th, 2009 Reto Kiefer No comments

In der aktuellen Version des Zend Servers Community Edition (zumindest für Mac OS X) scheint ein Bug bei der Pear-Installation vorzuliegen. Aufgefallen war mir das Problem als ich bei zwei unserer Macs versuchte, PHPUnit zu installieren.

Das Problem scheint darin zu bestehen, dass die mitgelieferten Channel-Registries für Pear und PECL korrupt sind, bzw. nicht aktuell sind. Das Pear Upgrade wirft genau so Fehler wie die Installation von PHP Unit. Der Fehler ist schwer einzugrenzen, die Lösung ist vergleichsweise einfach.

Man muss die Dateien

  • /usr/local/zend/share/pear/.channels/pecl.php.net.reg
  • /usr/local/zend/share/pear/.channels/pear.php.net.reg

löschen (oder umbenennen).

Danach reicht es aus ein sudo pear update-channels abzusetzen und die Installation von PHPUnit sollte wie auf der Website angegeben funktionieren. Ein eventuell vorher notwendiges Update des Pear Kerns funktioniert nach diesen Maßnahmen ebenfalls.

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Rückblick Macoun 2009

September 28th, 2009 Reto Kiefer 1 comment

Ich war am Samstag auf der Macoun in Frankfurt, einer kleinen aber feinen Konferenz rund um iPhone- und Mac-Softwareentwicklung. Die Konferenz unterscheidet sich von anderen Mac-Konfernezen dadurch, dass sie auf eine kostspielige und prestigeträchtige Location verzichtet und dafür einen äußert zivilen Eintrittspreis von lediglich € 50 verlangt. Man merkt sofort, hier soll nicht das große Geld für die Veranstalter erwirtschaftet werden, vielmehr soll (fast zum Selbstkostenpreis) ein Forum für die MacGeeks unter den Entwickler geschaffen werden.

Mit zwei mal sechs Sessions bietet die Macoun ein umfangreiches Angebot an Vorträgen und Workshops, so dass jeder – gleich ob Anfänger oder Profi – etwas findet. Die Themen reichen von Einführung in die iPhone-Programmierung über Aspektorientierte Programmierung (AOP) mit Objective C und automatisierte GUI Tests bis hin zu Threading mit Cocoa und der Vorstellung des in Snow Leopard hinzugekommenen Grand Central Dispatch, der die effektive Nutzung von Multi-Core-Maschinen forciert und unterstützt.

Die Veranstaltung war mit ca. 200 Teilnehmern sehr gut besucht, der Veranstalter wird sicher noch die genauen Zahlen bekannt geben. Bedingt durch die Räumlichkeiten waren die beiden Vortragssäle auch komplett voll.

Insgesamt schätze ich es sehr, was das Team um Christian Hauser und Thomas Biedorf auf die Beine gestellt haben. Von der Organisation über die Speakerliste bis hin zur technischen Infrastruktur war für alles gesorgt. Ich hoffe sehr, dass die Veranstaltung im kommenden Jahr wiederholt wird – am besten im gleichen Rahmen: Lieber klein und fein als zu groß.

Wer die Veranstaltung verpasst hat, der hat hoffentlich bald die Gelegenheit die Videomitschnitte der Vorträge auf der Webseite abzurufen, so wie es schon für 2008 möglich ist.

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Update auf Snow Leopard

September 18th, 2009 Reto Kiefer 2 comments

Ich habe nun mit meinem MacBook Pro das Update auf OS X 10.6 – Snow Leopard – vorgenommen und der Übergang verlief größtenteils problemlos. Einige Anwendungen wie das CRM Daylite und der VPN Client Shimo mussten ein Update bekommen. Shimo musste zudem nach dem Update noch einmal die VPN Pakete von Cisco installiert bekommen. Der SVN Client Versions wollte auf eine neue Version von Subversion wechseln, weil Snow Leopard eben eine neue Version mitbringt. Die kann ich jedoch nicht mitgehen, da eine Kundenanforderung eine ältere SVN-Version verlangt.

Eine Enttäuschung ist mein Twitterclient Nambu, der nach dem Start nur ein leeres Fenster darstellte. Wie das genau aussieht, lässt sich hier nachschauen. Nambu habe ich dann durch Tweetie ersetzt und werde wohl dabei auch bleiben – die Werbe-Einblendungen sind zivil und ansonsten kann man überlegen, ob einem $ 20 für ein Twitterclient nicht zuviel sind.

Ein großes Ärgernis ist, dass unser Farblaser HP Laserjet Color 3600n nicht mehr angemessen reagiert. Das Problem ist hier beschrieben, eine Lösung haben wir nicht gefunden. Es liege definitiv an den Treibern von HP – ein Open Source Treiber lief einwandfrei, wenn auch nicht mit den gewohnten Druckoptionen. Bis HP die Treiber aktualisiert müssen wir halt bei jedem Printjob etwa 10 Minuten warten – ärgerlich aber erträglich, mein Druckvolumen ist minimal.

Auf meinem Mac dauerte das Update gerade einmal 45 Minuten, das passte genau in die Mittagspause. Warum Microsoft für einen vergleichbaren Vorgang mit Windows 7 bis zu 21 Stunden braucht, bleibt deren Geheimnis und ich will auch gar nicht drüber nachdenken, diese “Welt” liegt schon lange hinter mir…

Neben einem gefühlt agileren System, deutlich schnellerem Boot- und Shutdown-Vorgang fällt vor allem positiv auf, dass auf der Festplatte mehr als 20 GB mehr(!) frei sind als vorher. Die dezenten Änderungen am UI sind gelungen. Die Neuerungen, die Snow Leopard mitbringt sind unter der Oberfläche zu suchen, etwa der Umstieg auf 64bit oder das neue  Grand Central Dispatch zur besseren Nutzung von Multicore Maschinen.

Zum Schluss noch ein “Killer Feature”, das vor allem diejenigen zu schätzen wissen, die sich jedes mal darüber geärgert haben. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber wenn man mit der Spotlightsuche rechnen wollte, wurde das Komma nicht zum Rechnen benutzt. Vielmehr musste man immer den Punkt eingeben, wenn man mit Nachkommastellen rechnen wollte. Und da man gewohnheitsmäßig im Ziffernblock automatisch das Komma nimmt, war es jedes mal ein Fail. Snow Leopard akzeptiert jetzt das Komma als Komma und rechnet einfach, wie man es erwartet. Und ich rechne fast alles auf die Schnelle mit Spotlight aus, den Taschenrechner nutze ich nie.

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Android vs iPhone oder: Android Entwickler im Tal der Tränen

September 2nd, 2009 Reto Kiefer No comments

Ursprünglich eigentlich nur ein kleiner Tweet, wie immer etwas zugespitzt formuliert, mittlerweile aber dennoch als Blogpost geeignet, weil der Tweet zum einen die eine oder andere Antwort ausgelöst hat und zum anderen weil das Thema wichtig und kontrovers ist.

Ursprung ist ein Post von Larva Labs, die die Situation für Android-Entwickler beschreiben. Larva Labs ist ein kleiner Softwarehersteller, der Spiele und Anwendungen für Googles Android Mobile Devices OS herstellt. Zwei der Anwendungen (i.e. Spiele) waren unter den Top 10 des Android Market. Beide Anwendungen sind mit 5, bzw. 4,5 Sternen sehr gut bewertet und werden zu $ 4,99 verkauft.

So weit so gut. Das eigentliche Drama beginnt dann, wenn man schaut, was hinter den Zahlen steckt. Larva Labs haben mit den beiden Anwendungen gerade mal durchschnittlich $ 62,39 am Tag umgesetzt – ein Witz angesichts der Entwicklungskosten.

Ein weiteres Beispiel für die Probleme für den Android Entwickler Markt führen Larva Labs mit dem Spiel Trism auf. Während der Hersteller im Apple Appstore in den ersten zwei Monaten das Spiel mit einem Umsatz von mehr als $ 250.000 verkauft hat, hat er von der gleichen Software als Android-Port bis heute weniger als 500 Kopien verkauft, was in der Summe einen Gewinn von $1.046 darstellt. Merkt Ihr was?

Ich will jetzt gar nicht das Fass um die bessere Technologie aufmachen. Sowohl Apple als auch Google haben ausgereifte Entwicklungsumgebungen, Frameworks, Emulatoren und interessante Devices. Mir persönlich ist Java auch näher als Objective C, obwohl ich Stellvertreter der iPhone-Fraktion bin. Um was es jedoch geht, ist das Problem, dass man mit Android Software offensichtlich kein Geld verdienen kann – und das ist ein Problem!

Klar, man kann einwenden, dass die “Appstore-Zwerge” (Trademark für den Begriff liegt by Bits und so) mit ihrer Zulassungspolitik ein Risiko für Entwickler darstellen. Das ist natürlich ein Problem, aber Apple arbeitet an einer besser Kommunikation in dem Bereich. Außerdem überschreiten Apps, die nicht zugelassen werden oftmals die bekannten Grenzen, die Apple setzt. Aber auch wenn ein Restrisiko bleibt: Ein geregelter Markt ist immer noch besser als gar kein Markt – und das ist in der Diskussion das Entscheidende. Was nützt mir Freiheit (in weitesten Sinne) wenn ich von dem, was ich schreibe nicht die Miete bezahlen kann. Da kann Android noch so toll sein, aber nur mit Offenheit zieht man auf Dauer keine Entwickler an, die einem treu bleiben.

Mir ist auch klar, dass es auch im Appstore sehr, sehr schwer ist, Geld zu verdienen und praktisch nur die Anwendungen, die auf der Startseite promotet werden oder durch alternative Marketingmethoden zum Hype werden, wirklich rentabel sind. Ist ja auch kein Wunder, dass man bei > 50.000 Anwendungen leicht in der Masse untergeht. Aber es ist immerhin ein potentieller Markt vorhanden – und ein Marktplatz der ungleich attraktiver als der von Android ist. Das kann man auch als Hardcore-Androidianer nicht leugnen. Man kann versucht sein zu sagen, dass Android noch nicht da ist, wo es mal sein könnte. Unbenommen das stimmt, aber im gleichen Atemzug sollte man dann auch mal darüber nachdenken, wo Apple dann sein wird, wenn der Vorsprung jetzt schon so groß ist…

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OpenJDK 7 für Mac OS X

August 22nd, 2008 Reto Kiefer No comments

Landon Fuller, der sich bereits einen Namen gemacht hat, indem er Java 6 für Mac OS X lange vor der offiziellen Version von Apple verfügbar gemacht hat, hat wieder zugeschlagen.

Unter dem SoyLatte Projektnamen wurde nun die BSD Version des JDK auf Mac OS X portiert und steht somit dort zur Verfügung. Das OpenJDK ist Work in Progress und stellt die Java Version 7 bereit, die erstmals vollständig unter der GLP stehen wird. Ein offizielles Releasedatum für Java 7 steht noch nicht fest. Momentan sind bestimmte Features von Java 7 auch noch in der Diskussion, beispielsweise Closures.

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SWT unter Cocoa

June 11th, 2008 Reto Kiefer No comments

Einer der Gründe warum Eclipse unter Mac OS X momentan nur unter Java 5 und nicht unter Java 6 läuft, ist dass das Eclipse zugrundeliegende GUI Tookit SWT nur unter einem 32-bittigen Java lauffähig ist.

Der Hintergrund ist, dass SWT momentan auf Carbon aufsetzt einem mittlerweile in die Jahre gekommen (und bald veralteten) GUI Framework von Apple. Schon seit Jahren rät Apple zum Umstieg auf das moderne Cocoa, das eben auch 64-bit fähig ist.

Nun kommt Bewegung in die Entwicklung, denn Adobe und Apple haben angekündigt, den Cocoa Port von SWT in die Hand zu nehmen. Geleitet wird das Projekt von einem Apple Ingenieur, unterstützt von Adobe Entwicklern.

Wer sich wundern sollte, warum gerade Adobe SWT (und damit Eclipse) unterstützt, der sei auf die Eclipse basierenden Produkt verwiesen, wo neben dem Flex Builder auch die Entwicklungs- und Verwaltungsumgebungen für die LiveCycle Enterprise Services zu nennen wären.

Eine erfreuliche Entwicklung, deutet sie zum einen für Eclipse auf Mac OS X eine erfreuliche Zukunft an zum anderen wird ein Commitment Apples zu Java erkennbar, was lange nicht so sichtbar war.

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OpenOffice 3 für den Mac

May 22nd, 2008 Reto Kiefer No comments

Auch wenn ich ein großer Fan von iWorks geworden bin, geht damit bei weitem nicht alles, was man an täglichen Dingen mit einer Office-Suite erledigen will. Das reicht von fehlenden Formeln in Numbers über eingeschränkte Formatierungsmöglichkeiten bei Pages bis hin zum Datenaustausch zwischen den einzelnen Applikationen. Nur Keynote ist ein Ausnahmeprogramm, was bei uns zum Standard für Präsentationen aller Art geworden ist und Powerpoint und das Präsentationsmodul von OpenOffice völlig verdrängt hat.

Nun erschien vor einiger Zeit die erste Beta von OpenOffice 3 erstmals nativ für den Mac. Ich hatte immer mal wieder NeoOffice im Einsatz, war davon aber nicht wirklich überzeugt. Einige Dinge, wie die Rechtschreibung funktionierten nicht richtig, und insgesamt war die Performance nicht die Beste.

Nun war die Neugierde wie ein natives OpenOffice performt groß und ich bin bis dato recht angetan. Die Performance ist gut und die Integration ins OS ist auch relativ gut gelungen. Die Abstürze halten sich für eine Beta im Rahmen und man kann bereits gut damit arbeiten – vorausgesetzt man speichert seine Arbeit oft zwischen.

Was an Fehlern auftritt wird hoffentlich bis zur Final behoben. Zu nennen wären Schwierigkeiten mit der Darstellung von einigen Fonts – gerade von welchen mit vielen Schnitten. Darunter leider unsere beiden Standardfonts “Engel” und “Garamond Premium”. Auch die deutsche Trennhilfe verweigert noch in der Beta ihre Dienste und Nummerierungseinstellungen werden manchmal gerne vergessen.

Aber insgesamt eine gelungene Preview, die schon Vorfreude auf die finale Version 3.0 aufkommen lässt.

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Endlich: Java 6 for OS X

April 30th, 2008 Reto Kiefer No comments

Nach langer Ungewissheit hat Apple endlich die Java 6 SE für Leopard zur Verfügung gestellt. Durch Apples Verhalten und Schweigen entstand das Gefühl, dass es gar kein Java 6 mehr für OS X geben würde. Diese Zweifel werden durch das Release endlich beseitigt.

Java 6 (es handelt sich um 1.6.0_05) benötigt OS X 10.5.2 und einen 64-Bit Prozessor von Intel – Anwender anderer Prozessoren oder älterer Versionen von OS X bleiben von dem Update ausgeschlossen.

So gut und wichtig, dass Java 6 endlich erschienen ist, bleibt der etwas schale Nachgeschmack, dass man durch die Entscheidung nur eine 64bit Version anzubieten, Eclipse nach wie vor mit Java 5 laufen lassen muss. Dieser Zustand wird auch noch eine Weile anhalten, weil das Eclipse zugrundeliegende SWT von 32bit Carbon (welches es auch nicht in 64bit geben wird) auf 64bit Cocoa portiert werden muss, was keine geringe Aufgabe ist.

Allerdings gibt es auch noch andere Mütter mit netten IDEs, hier die brandaktuelle Netbeans 6.1 mit Java 6 auf Mac OS X:

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