OpenOffice 3 für den Mac
Auch wenn ich ein großer Fan von iWorks geworden bin, geht damit bei weitem nicht alles, was man an täglichen Dingen mit einer Office-Suite erledigen will. Das reicht von fehlenden Formeln in Numbers über eingeschränkte Formatierungsmöglichkeiten bei Pages bis hin zum Datenaustausch zwischen den einzelnen Applikationen. Nur Keynote ist ein Ausnahmeprogramm, was bei uns zum Standard für Präsentationen aller Art geworden ist und Powerpoint und das Präsentationsmodul von OpenOffice völlig verdrängt hat.
Nun erschien vor einiger Zeit die erste Beta von OpenOffice 3 erstmals nativ für den Mac. Ich hatte immer mal wieder NeoOffice im Einsatz, war davon aber nicht wirklich überzeugt. Einige Dinge, wie die Rechtschreibung funktionierten nicht richtig, und insgesamt war die Performance nicht die Beste.
Nun war die Neugierde wie ein natives OpenOffice performt groß und ich bin bis dato recht angetan. Die Performance ist gut und die Integration ins OS ist auch relativ gut gelungen. Die Abstürze halten sich für eine Beta im Rahmen und man kann bereits gut damit arbeiten - vorausgesetzt man speichert seine Arbeit oft zwischen.
Was an Fehlern auftritt wird hoffentlich bis zur Final behoben. Zu nennen wären Schwierigkeiten mit der Darstellung von einigen Fonts - gerade von welchen mit vielen Schnitten. Darunter leider unsere beiden Standardfonts “Engel” und “Garamond Premium”. Auch die deutsche Trennhilfe verweigert noch in der Beta ihre Dienste und Nummerierungseinstellungen werden manchmal gerne vergessen.
Aber insgesamt eine gelungene Preview, die schon Vorfreude auf die finale Version 3.0 aufkommen lässt.