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JavaFX: Project Nile

Monday, August 25th, 2008

Unter dem Project Nile versteht Sun eine Sammlung an Tools, um den Workflow von Kreation zu Entwicklung bei JavaFX effizient zu gestalten.

Im Mittelpunkt stehen zwei Plugins für Photoshop und Illustrator CS 3, die es erlauben aus eben diesen Anwendungen heraus Assets für JavaFX zu exportieren. Eine Vorabversion steht auf www.javafx.com zum Download bereit.

Wer sich bereits im Vorfeld einen Eindruck von den Tools verschaffen will, dem sei das Video Jeff Hoffman empfohlen. Das Video sieht viel versprechend aus. So könnte die Strategie von Sun aufgehen, keine eigenen Grafiktools wie die Mitbewerber im RIA Markt (CS 3 für Flex und Expression Reihe für Silverlight) anzubieten und statt dessen auf die besten Tools am Markt zurück zu greifen.

JavaFX nimmt Formen an

Friday, August 1st, 2008

Der dritte große Player im Markt der Rich Internet Applications neben Adobe Flex und Microsoft Silverlight ist in einer Beta erschienen.Â

Sun hat die Betaversion von JavaFX veröffentlicht, ein SDK und eine Sammlung von Tools rund um die neue Skriptsprache herum. Neben der Sprache selbst (inklusive Compiler und Libraries) liegen Plugins für Netbeans 6.1 vor sowie mit Nile ein Exporttool um aus Photoshop oder Illustrator heraus JavaFX Assets zu exportieren, die dann in der JavaFX Anwendung Verwendung finden.

Die Beta liegt momentan nur unter Mac OS X und Windows zum Download bereit, eine Version für Linux soll noch folgen.

Dazu gehört ebenfalls eine Beta von Java 6 Update 10 (zumindest unter Windows), die mit einigen Kritikpunkten am JRE aufräumt. So soll die Downloadgröße und die Startgeschwindigkeit des Plugin deutlich verbessert worden sein. Im Weiteren ist mit dem kommenden Java-Update möglich, Applets, die im Browser laufen per Drag & Drop aus dem Browser herauszuziehen und als Desktopanwendungen laufen zu lassen.

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JavaFx ohne deklaratives XML

Wednesday, June 25th, 2008

Sun’s Alternative RIA Technologie JavaFX wird ohne Unterstützung für XML als deklarative Beschreibungssprache für das User-Interface auskommen. Ganz im Gegenteil zu Flex und Silverlight wird auf XML verzichtet.

So wird man in JavaFX statt des vertrauten XML

<fxroot>
  <frame title="Hallo Welt!" visible="true" />
</fxroot>

eher so etwas lesen:

Frame {
  title: "Hallo Welt!"
  visible: true
}

Erinnert einen eher an JSON als an XML, (grusel) — wer will das denn programmieren?

Aber ich will nicht voreilig ein Urteil fällen, bevor das SDK überhaupt erschienen ist. Aber meiner Meinung nach macht XML gerade als XUL (XML Userinterface Language) sehr viel sinn, zumal der Toolsupport für XML mittlerweile legendär ist.

Aber ich warte gespannt auf das JavaFX SDK…