Posted on Sep 18, 2009 in Allgemeines, Blog, Mac

Ich habe nun mit meinem MacBook Pro das Update auf OS X 10.6 – Snow Leopard – vorgenommen und der Übergang verlief größtenteils problemlos. Einige Anwendungen wie das CRM Daylite und der VPN Client Shimo mussten ein Update bekommen. Shimo musste zudem nach dem Update noch einmal die VPN Pakete von Cisco installiert bekommen. Der SVN Client Versions wollte auf eine neue Version von Subversion wechseln, weil Snow Leopard eben eine neue Version mitbringt. Die kann ich jedoch nicht mitgehen, da eine Kundenanforderung eine ältere SVN-Version verlangt.

Eine Enttäuschung ist mein Twitterclient Nambu, der nach dem Start nur ein leeres Fenster darstellte. Wie das genau aussieht, lässt sich hier nachschauen. Nambu habe ich dann durch Tweetie ersetzt und werde wohl dabei auch bleiben – die Werbe-Einblendungen sind zivil und ansonsten kann man überlegen, ob einem $ 20 für ein Twitterclient nicht zuviel sind.

Ein großes Ärgernis ist, dass unser Farblaser HP Laserjet Color 3600n nicht mehr angemessen reagiert. Das Problem ist hier beschrieben, eine Lösung haben wir nicht gefunden. Es liege definitiv an den Treibern von HP – ein Open Source Treiber lief einwandfrei, wenn auch nicht mit den gewohnten Druckoptionen. Bis HP die Treiber aktualisiert müssen wir halt bei jedem Printjob etwa 10 Minuten warten – ärgerlich aber erträglich, mein Druckvolumen ist minimal.

Auf meinem Mac dauerte das Update gerade einmal 45 Minuten, das passte genau in die Mittagspause. Warum Microsoft für einen vergleichbaren Vorgang mit Windows 7 bis zu 21 Stunden braucht, bleibt deren Geheimnis und ich will auch gar nicht drüber nachdenken, diese “Welt” liegt schon lange hinter mir…

Neben einem gefühlt agileren System, deutlich schnellerem Boot- und Shutdown-Vorgang fällt vor allem positiv auf, dass auf der Festplatte mehr als 20 GB mehr(!) frei sind als vorher. Die dezenten Änderungen am UI sind gelungen. Die Neuerungen, die Snow Leopard mitbringt sind unter der Oberfläche zu suchen, etwa der Umstieg auf 64bit oder das neue  Grand Central Dispatch zur besseren Nutzung von Multicore Maschinen.

Zum Schluss noch ein “Killer Feature”, das vor allem diejenigen zu schätzen wissen, die sich jedes mal darüber geärgert haben. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber wenn man mit der Spotlightsuche rechnen wollte, wurde das Komma nicht zum Rechnen benutzt. Vielmehr musste man immer den Punkt eingeben, wenn man mit Nachkommastellen rechnen wollte. Und da man gewohnheitsmäßig im Ziffernblock automatisch das Komma nimmt, war es jedes mal ein Fail. Snow Leopard akzeptiert jetzt das Komma als Komma und rechnet einfach, wie man es erwartet. Und ich rechne fast alles auf die Schnelle mit Spotlight aus, den Taschenrechner nutze ich nie.

2 Comments

  1. daniel
    18. September 2009

    Moin,

    “Der SVN Client Versions wollte auf eine neue Version von Subversion wechseln, weil Snow Leopard eben eine neue Version mitbringt. Die kann ich jedoch nicht mitgehen, da eine Kundenanforderung eine ältere SVN-Version verlangt.”

    Snow Leopard bringt keine neue Version mit. Versions bringt die mit.

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  2. Reto Kiefer
    25. September 2009

    Naja, 10.5 brachte Subversion 1.44 mit. Snow Leopard ist bei 1.62 und wenn man es ganz aktuell haben will geht man auf 1.65. Könnte also durchaus am Update von OS X gelegen haben :)

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