Rückblick Macoun 2009

September 28th, 2009 Reto Kiefer 1 comment

Ich war am Samstag auf der Macoun in Frankfurt, einer kleinen aber feinen Konferenz rund um iPhone- und Mac-Softwareentwicklung. Die Konferenz unterscheidet sich von anderen Mac-Konfernezen dadurch, dass sie auf eine kostspielige und prestigeträchtige Location verzichtet und dafür einen äußert zivilen Eintrittspreis von lediglich € 50 verlangt. Man merkt sofort, hier soll nicht das große Geld für die Veranstalter erwirtschaftet werden, vielmehr soll (fast zum Selbstkostenpreis) ein Forum für die MacGeeks unter den Entwickler geschaffen werden.

Mit zwei mal sechs Sessions bietet die Macoun ein umfangreiches Angebot an Vorträgen und Workshops, so dass jeder – gleich ob Anfänger oder Profi – etwas findet. Die Themen reichen von Einführung in die iPhone-Programmierung über Aspektorientierte Programmierung (AOP) mit Objective C und automatisierte GUI Tests bis hin zu Threading mit Cocoa und der Vorstellung des in Snow Leopard hinzugekommenen Grand Central Dispatch, der die effektive Nutzung von Multi-Core-Maschinen forciert und unterstützt.

Die Veranstaltung war mit ca. 200 Teilnehmern sehr gut besucht, der Veranstalter wird sicher noch die genauen Zahlen bekannt geben. Bedingt durch die Räumlichkeiten waren die beiden Vortragssäle auch komplett voll.

Insgesamt schätze ich es sehr, was das Team um Christian Hauser und Thomas Biedorf auf die Beine gestellt haben. Von der Organisation über die Speakerliste bis hin zur technischen Infrastruktur war für alles gesorgt. Ich hoffe sehr, dass die Veranstaltung im kommenden Jahr wiederholt wird – am besten im gleichen Rahmen: Lieber klein und fein als zu groß.

Wer die Veranstaltung verpasst hat, der hat hoffentlich bald die Gelegenheit die Videomitschnitte der Vorträge auf der Webseite abzurufen, so wie es schon für 2008 möglich ist.

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Update auf Snow Leopard

September 18th, 2009 Reto Kiefer 2 comments

Ich habe nun mit meinem MacBook Pro das Update auf OS X 10.6 – Snow Leopard – vorgenommen und der Übergang verlief größtenteils problemlos. Einige Anwendungen wie das CRM Daylite und der VPN Client Shimo mussten ein Update bekommen. Shimo musste zudem nach dem Update noch einmal die VPN Pakete von Cisco installiert bekommen. Der SVN Client Versions wollte auf eine neue Version von Subversion wechseln, weil Snow Leopard eben eine neue Version mitbringt. Die kann ich jedoch nicht mitgehen, da eine Kundenanforderung eine ältere SVN-Version verlangt.

Eine Enttäuschung ist mein Twitterclient Nambu, der nach dem Start nur ein leeres Fenster darstellte. Wie das genau aussieht, lässt sich hier nachschauen. Nambu habe ich dann durch Tweetie ersetzt und werde wohl dabei auch bleiben – die Werbe-Einblendungen sind zivil und ansonsten kann man überlegen, ob einem $ 20 für ein Twitterclient nicht zuviel sind.

Ein großes Ärgernis ist, dass unser Farblaser HP Laserjet Color 3600n nicht mehr angemessen reagiert. Das Problem ist hier beschrieben, eine Lösung haben wir nicht gefunden. Es liege definitiv an den Treibern von HP – ein Open Source Treiber lief einwandfrei, wenn auch nicht mit den gewohnten Druckoptionen. Bis HP die Treiber aktualisiert müssen wir halt bei jedem Printjob etwa 10 Minuten warten – ärgerlich aber erträglich, mein Druckvolumen ist minimal.

Auf meinem Mac dauerte das Update gerade einmal 45 Minuten, das passte genau in die Mittagspause. Warum Microsoft für einen vergleichbaren Vorgang mit Windows 7 bis zu 21 Stunden braucht, bleibt deren Geheimnis und ich will auch gar nicht drüber nachdenken, diese “Welt” liegt schon lange hinter mir…

Neben einem gefühlt agileren System, deutlich schnellerem Boot- und Shutdown-Vorgang fällt vor allem positiv auf, dass auf der Festplatte mehr als 20 GB mehr(!) frei sind als vorher. Die dezenten Änderungen am UI sind gelungen. Die Neuerungen, die Snow Leopard mitbringt sind unter der Oberfläche zu suchen, etwa der Umstieg auf 64bit oder das neue  Grand Central Dispatch zur besseren Nutzung von Multicore Maschinen.

Zum Schluss noch ein “Killer Feature”, das vor allem diejenigen zu schätzen wissen, die sich jedes mal darüber geärgert haben. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber wenn man mit der Spotlightsuche rechnen wollte, wurde das Komma nicht zum Rechnen benutzt. Vielmehr musste man immer den Punkt eingeben, wenn man mit Nachkommastellen rechnen wollte. Und da man gewohnheitsmäßig im Ziffernblock automatisch das Komma nimmt, war es jedes mal ein Fail. Snow Leopard akzeptiert jetzt das Komma als Komma und rechnet einfach, wie man es erwartet. Und ich rechne fast alles auf die Schnelle mit Spotlight aus, den Taschenrechner nutze ich nie.

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BarCamp Mainz am 28. und 29.11. 2009

September 11th, 2009 Reto Kiefer No comments

bcmz_logo_key_red_uni_frontEine Konferenz, die keine ist
Das Institut für Informatik der Universität Mainz veranstaltet gemeinsam mit einer Gruppe von Internet-Enthusiasten aus dem Rhein-Main Gebiet das erste Mainzer BarCamp am 28. und 29. November 2009 – Zwei Tage lang diskutieren rund 200 Besucher aus ganz Deutschland in Mainz am Rhein über Internet und Netzkultur

Immer häufiger sind Themen wie Urheberrecht, Datenschutz und Netzzensur in Politik und Medien anzutreffen – ein Beleg für die wachsende Bedeutung, die dem Internet momentan zuteil wird. Diese politisch und rechtlich brisanten Themen werden somit sicherlich einen Schwerpunkt des Mainzer BarCamps bilden – es wird jedoch auch viel über Communities und Soziale Netzwerke, Webdesign und Programmierung, E-Commerce und Marketing oder ganz allgemein über die weitere Entwicklung der Online-Medien gesprochen werden.

Ungewöhnlich ist die Form, in der die teilnehmenden Besucher des BarCamps – Internetexperten, Blogger, Software-Entwickler, Startup-Gründer und interessierte Laien – über die genannten Themen diskutieren: Die Organisatoren stellen lediglich Termin und Räumlichkeiten zur Verfügung, um alles andere kümmern sich die Teilnehmer selbst. Mit dieser Art von Veranstaltung, auch „Un-Konferenz“ genannt, möchte man sich bewusst von kommerziell organisierten Konferenzen abgrenzen.

Keine Zuschauer, nur Teilnehmer

Die ungezwungene Form eines BarCamps hat sich in der Internet-Szene als alternative Methode des offenen Meinungs- und Informationsaustauschs bewährt. Und auch in Mainz gilt das BarCamp-Motto: Keine Zuschauer, nur Teilnehmer! Jeder Besucher ist dazu aufgerufen, eigene Vorträge zu halten und sich aktiv an Diskussionen zu beteiligen. Darüber, wann – und ob überhaupt – ein Vortrag gehalten wird, entscheiden die Teilnehmer des BarCamps spontan in einer kurzen Abstimmung zu Beginn des Tages. Themen, die niemanden interessieren, kommen so erst gar nicht auf die Tagesordnung.

Viele der Besucher betätigen sich während des BarCamps zudem als Berichterstatter und halten ihre Eindrücke und Erlebnisse in Form von Blogbeiträgen, Fotos oder Videos im Internet fest. Ebenso werden die Vorträge und Präsentationen im Anschluss an die Veranstaltung kostenlos im Internet veröffentlicht und so auch Interessierten zugänglich gemacht, die nicht direkt vor Ort dabei sein konnten.

Zum Auftakt des Mainzer BarCamps findet am Abend des 27. November eine Party statt. Im lockeren Rahmen bietet sich den Teilnehmern hier eine erste Gelegenheit zum Kennenlernen und Wiedersehen. An den folgenden beiden Tagen finden dann die Vorträge und Diskussionen in den Räumen des Instituts für Informatik auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität statt. Für Frühstück und Verpflegung ist gesorgt, lediglich die Übernachtungen müssen selbst organisiert werden. Finanziert wird die non-profit Veranstaltung ausschließlich über Sponsorengelder.

Info und Anmeldung

Weitere Informationen zum BarCamp Mainz finden sich im Internet unter http://www.barcamp-rheinmain.de. Unter dieser Adresse werden zu gegebener Zeit auch Informationen zur Anmeldung veröffentlicht.
Das BarCamp findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehens des Instituts für Informatik an der Universität Mainz statt.

Sponsoren gesucht

Um ein BarCamp für alle Teilnehmenden kostenfrei durchführen zu können, sind die Organisatoren auf die Unterstützung von Sponsoren und Kooperationspartnern angewiesen.

Presse-Kontakt

Reto M. Kiefer
c/o Coded Culture GmbH

Luisenstraße 6
65185 Wiesbaden

Tel.: 0611/450 30 572
Fax.: 0611/450 30 579

Mail: rk@codedculture.com
Web: www.barcamp-rheinmain.de

Twitter: http://twitter.com/bcmainz
Hashtag: #bcmz

Android vs iPhone oder: Android Entwickler im Tal der Tränen

September 2nd, 2009 Reto Kiefer No comments

Ursprünglich eigentlich nur ein kleiner Tweet, wie immer etwas zugespitzt formuliert, mittlerweile aber dennoch als Blogpost geeignet, weil der Tweet zum einen die eine oder andere Antwort ausgelöst hat und zum anderen weil das Thema wichtig und kontrovers ist.

Ursprung ist ein Post von Larva Labs, die die Situation für Android-Entwickler beschreiben. Larva Labs ist ein kleiner Softwarehersteller, der Spiele und Anwendungen für Googles Android Mobile Devices OS herstellt. Zwei der Anwendungen (i.e. Spiele) waren unter den Top 10 des Android Market. Beide Anwendungen sind mit 5, bzw. 4,5 Sternen sehr gut bewertet und werden zu $ 4,99 verkauft.

So weit so gut. Das eigentliche Drama beginnt dann, wenn man schaut, was hinter den Zahlen steckt. Larva Labs haben mit den beiden Anwendungen gerade mal durchschnittlich $ 62,39 am Tag umgesetzt – ein Witz angesichts der Entwicklungskosten.

Ein weiteres Beispiel für die Probleme für den Android Entwickler Markt führen Larva Labs mit dem Spiel Trism auf. Während der Hersteller im Apple Appstore in den ersten zwei Monaten das Spiel mit einem Umsatz von mehr als $ 250.000 verkauft hat, hat er von der gleichen Software als Android-Port bis heute weniger als 500 Kopien verkauft, was in der Summe einen Gewinn von $1.046 darstellt. Merkt Ihr was?

Ich will jetzt gar nicht das Fass um die bessere Technologie aufmachen. Sowohl Apple als auch Google haben ausgereifte Entwicklungsumgebungen, Frameworks, Emulatoren und interessante Devices. Mir persönlich ist Java auch näher als Objective C, obwohl ich Stellvertreter der iPhone-Fraktion bin. Um was es jedoch geht, ist das Problem, dass man mit Android Software offensichtlich kein Geld verdienen kann – und das ist ein Problem!

Klar, man kann einwenden, dass die “Appstore-Zwerge” (Trademark für den Begriff liegt by Bits und so) mit ihrer Zulassungspolitik ein Risiko für Entwickler darstellen. Das ist natürlich ein Problem, aber Apple arbeitet an einer besser Kommunikation in dem Bereich. Außerdem überschreiten Apps, die nicht zugelassen werden oftmals die bekannten Grenzen, die Apple setzt. Aber auch wenn ein Restrisiko bleibt: Ein geregelter Markt ist immer noch besser als gar kein Markt – und das ist in der Diskussion das Entscheidende. Was nützt mir Freiheit (in weitesten Sinne) wenn ich von dem, was ich schreibe nicht die Miete bezahlen kann. Da kann Android noch so toll sein, aber nur mit Offenheit zieht man auf Dauer keine Entwickler an, die einem treu bleiben.

Mir ist auch klar, dass es auch im Appstore sehr, sehr schwer ist, Geld zu verdienen und praktisch nur die Anwendungen, die auf der Startseite promotet werden oder durch alternative Marketingmethoden zum Hype werden, wirklich rentabel sind. Ist ja auch kein Wunder, dass man bei > 50.000 Anwendungen leicht in der Masse untergeht. Aber es ist immerhin ein potentieller Markt vorhanden – und ein Marktplatz der ungleich attraktiver als der von Android ist. Das kann man auch als Hardcore-Androidianer nicht leugnen. Man kann versucht sein zu sagen, dass Android noch nicht da ist, wo es mal sein könnte. Unbenommen das stimmt, aber im gleichen Atemzug sollte man dann auch mal darüber nachdenken, wo Apple dann sein wird, wenn der Vorsprung jetzt schon so groß ist…

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Reminder: Flex UserGroup mit Verlosung

August 28th, 2009 Reto Kiefer No comments

Das nächste Treffen der Flex UG Rhein-Main nach der Sommerpause wird am 2. September um 19.30 Uhr stattfinden. Thema werden Tools sein. Neben Vorträgen von Euch werden wir IntelliJ Idea als Flex IDE vorstellen und wenn noch Zeit ist auf Flash Catalyst eingehen.

Wenn Ihr Ideen für einen Vortrag habt oder etwas zeigen wollt, dann habt Ihr die Gelegenheit dazu. Egal ob Flexneuling oder Profi, jeder ist willkommen!

Damit wir planen können, gebt bitte auf unserer Mailingliste Bescheid, ob Ihr kommen könnt. Für Teilnehmer, die das erste Mal kommen haben wir ein kleines Goodie. Außerdem verlosen wir diesmal bei ausreichender Teilnehmerzahl eine Lizenz von IntelliJ Idea.

Der Veranstaltungsort ist:

Coded Culture GmbH 
Luisenstr. 6 (wir sind im Haus im Hinterhof, dort im 2. Stock)
D-65185 Wiesbaden (für Navi-Nutzer bitte die PLZ mit eingeben)
Telefon: +49 (0)611 – 450 30 57 0
Telefax: +49 (0)611 – 450 30 57 9

Open Source: Frei = Kostenlos = Geiz?

August 24th, 2009 Reto Kiefer 6 comments

Am vergangenen Wochenende war wieder einmal die Froscon, eine Konferenz rund um freie Software. Rund 1.400 Geeks und Software-Enthusiasten waren in St. Augustin zusammen gekommen, um sich zu treffen, Vorträgen zu lauschen oder “ihr” Projekt vorzustellen. Und es war eine tolle Konferenz, die Vorträge und Keynotes hochwertig und es war genug Raum, dass sich die einzelnen Open Source Projekte vorstellen konnten.

Der Eintritt beträgt nur 5 Euro – ein Großteil der Kosten wird über Sponsoren abgedeckt. Jedoch kostet es sehr viel Zeit, Arbeit und auch Geld, um so eine Konferenz vorzubereiten und durchzuführen. Mann kann bei gesundem Menschenverstand davon ausgehen, dass jeder Euro zählt und wichtig ist.

Auch aus diesem Grund haben die Veranstalter diesmal ein so genanntes Business Ticket angeboten, dass den Eintritt zur Konferenz mit 100 Euro ermöglichte. Der einzige Unterschied zu einem normalen Ticket ist, dass man eine Rechnung zugeschickt bekommt, was die Kosten steuerlich absetzbar macht. Mehr bekommt man nicht – man bekommt aber die Gelegenheit, die Froscon auf einfache Weise  finanziell zu unterstützen. Eine einfach Anerkennung für die Arbeit und die Eröffnung der Chance, dass wir auch in Zukunft solche gelungenen Konferenzen in Deutschland haben werden.

Jetzt weiss ich aus verlässlicher Quelle, dass von den rund 1.400 Teilnehmern gerade einmal acht das teure Ticket genommen haben – was ich für Armutszeichen sondergleichen der Szene sehe. Es geht mir hier nicht um die ehrenamtlichen Helfer, Studenten und Schüler und auch nicht um die Enthusiasten, die ihr Wochenende opfern um ihr Open Source Projekt an Ständen vorzustellen. Sondern es geht mir um die vielen Administratoren, Entwickler, Techniker, Projektleiter, Manager und Geschäftsführer, die sich hier informieren und weiterbilden können, aber nicht einmal in der Lage sind, 100 Euro aufzubringen – weil man das gleiche ja auch für ein 20stel bekommt.

Hallo! Leute? Ihr verdient Euren Lebensunterhalt und meistens sogar mehr als das mit Open Source und lebt vom Enthusiasmus einiger weniger und dann nur acht Teilnehmer, die das teure Ticket gewählt haben? Das darf an sich nicht sein. Die Formel Frei (wie in Bier) = Kostenlos = Geiz darf nicht aufgehen!

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DevDusk: Terminänderung und Google Special

August 19th, 2009 Reto Kiefer No comments

Der DevDusk findet diesmal nicht am 7. September, sondern bereits am 3. September ab 19 Uhr statt.

Aus gegebenem Anlass wollen wir das Treffen mit dem Gründungstreffen der Google Technology User Group zusammen fallen lassen.

Es wird einen sehr interessanten Vortrag über Android und über das neue Google Wave geben. Anschließend wird mit Hands-on Wave weitergemacht. Also bitte Notebooks mitbringen!

Für die Wave Hacks ist ein Wave Account nötig. Wer diesen noch nicht hat, sollte sich bis Ende August hier als Teilnehmer anmelden. Dann bekommt Ihr einen!

Die Veranstaltung findet wie gehabt in der Brotfabrik statt.

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OpenOffice.org NextGen UI

August 7th, 2009 Reto Kiefer No comments

Um das etwas angestaubte grafische User Interface (GUI) von OpenOffice.org aufzumöbeln, wurde Ende 2008 das Projekt Renaissance gegründet.

Ziel war es, das GUI zeitgemäß zu gestalten. Einen ersten Entwurf gibt es jetzt bereits zu bestaunen und zwar nicht nur als Grafik sondern als Click-Dummy.

Das Neue GUI ist vollkommen in Java programmiert, so dass eine lokale JRE Installation ausreicht um folgendes Webstart / JNLP zu starten. Als Ergebnis des Downloads steht einem die Oberfläche mit Ribbons ähnlicher UI zur Verfügung. Leider ist es noch nicht vorhersehbar ob Java nur für den Click-Dummy benutzt wurde oder aber ob Java eine größere Rolle bei OpenOffice.org erhalten wird. Die Prototypenphase des Projekt Renaissance ist jedenfalls abgeschlossen und es ist anzunehmen, dass das neue UI in Serie geht.

Es bleibt spannend wie Projekt Renaissance dann im fertigen Produkt aussehen wird und ob Java einen dominanteren Part in OpenOffice.org erhält.

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